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About Unreal Reality

Eine Reise durch die Zeit

Roundabout: Die kleine Entstehungsgeschichte eines Projektes, welches bereits über 30 Jahre alt ist. Verbunden mit viel Leidenschaft, Freude und Fantasie. Dieses About beschreibt eine sehr lange Reise mit vielen Höhen und Tiefen. Aber am Ende stand und steht immer mein Produkt.

About The Projekt – Was ist Unreal Reality?

Das Projekt “Unreal Reality” ist eine Kunstform oder besser gesagt ein Rahmen, welcher meine Arrangements und Vertonungen beherbergt. Die Vision, unwirkliche Welten in der tatsächlichen Realität entstehen zu lassen, wurde bereits in den frühen 80er Jahren geboren, als ich mit der Musik anfing. Erst im Laufe der Jahre, mit fortschreitender Kenntnis der Harmonielehre und Technik entwickelte sich das, was es heute ist. 2021 fasste ich den Entschluss, mich einem Label anzuschließen, um so meine Musik einem breiten Publikum zu präsentieren. Aber der Reihe nach:

Am Anfang…

…stand die Begeisterung.

Klavierspielen mit 4 Jahren

Tatsächlich machte ich im Alter von 4 Jahren meine ersten „Gehversuche“ am Klavier. Das Bild zeigt mich beim ersten Erkunden der Tasten und der wundervollen Töne, die da so erklingen 🙂

Es sollte aber doch noch viel Zeit ins Land gehen, bevor ich dann tatsächlich ernsthaft anfing, Musik als einen meiner Lebensinhalte zu entdecken.

Viele Jahre später, gegen Ende der 70er Jahre, hörte ich dann bei einem Schulfreund das Lied „Radioaktivität“ von Kraftwerk. Ein vollkommen monotoner Rhythmus einfachster Gattung. Aber dieser elektronische Klang… so etwas hatte ich noch nie gehört, das war es, was die Begeisterung auslöste. Töne und Klänge, die es bis dahin noch nicht gab. Vollkommen neu und innovativ. Rein elektronische Musik gab es in den 70ern kaum, erst in den 80ern wurde auch der Synthesizer durch den damaligen Mainstream populär. Spätestens als ich dann das Album “Oxygene” von Jean-Michel Jarre hörte, war für mich klar, welche Musikrichtung ich favorisieren würde.

Musik selber machen…

war für mich immer ein Traum. Ich erinnerte mich noch gut an meine Kindheit und an meine ersten Versuche am Klavier, die mir ja Spaß gemacht haben. So entschloss ich mich Keyboardunterricht zu nehmen und lernte Noten und wichtige Zusammenhänge der Harmonielehre. Eine Zeit lang belegte ich zusätzlich einen Musiktheorie-Kurs an der hiesigen Musikakademie. Zudem war ich (und bin es noch heute) ein Freund der musiktheoretischen Literatur. Diese hilft mir, in kniffeligen Situationen, immer wieder weiter. Für mich als Weltenbummler durch die Harmonien unverzichtbar. Mit dem Quintenzirkel konnte ich dann auch die Logik der Modulation und der verschiedenen tonalen Zusammenhänge durchschauen.

Technik die begeistert

.Nun, eigentlich interessierte mich die Technik der elektronischen Musik fast noch mehr als die Musiktheorie selbst. Aber das eine funktioniert suboptimal ohne das andere. Als ich gegen Ende der 80er Jahre an meinen ersten Computer kam, es war ein Atari 1040 ST, wurde mein Technikinteresse noch größer. Ein Keyboard mit einem Computer verbinden? Das eröffnete interessante Möglichkeiten. Als dann noch die entsprechende Sequenzer-Software dazu kam, war ich in meinem Element. In diesem Fall war es Cubase 1.0 für Atari, die allererste Cubase-Version, die Steinberg herausbrachte.

A Cubase Lite 1.0 Atari ST
B Cubase Lite 1.0 Atari ST
Der Atari 1040 ST
Der Atari 1040 ST

Instrumente

About my Instruments: Als ich noch mit dem Atari gearbeitet habe, hatte ich auch “echte” Hardware, sprich Synthesizer und Effektgeräte im Portfolio. Roland, Boss und Quasimidi waren da meine Wahl. Aber mit wechselnden PC-Systemen, verbesserter Technik und plugin-basierenden Synthesizern, Samplern und Effektgeräten wurde mein Studio zunehmend digitaler. Heute arbeite ich ausschließlich mit Plugin-Systemen und lediglich zwei Kontroller-Keyboards. Die Klangqualität heutiger Studioplugins stehen den Hardwaresystemen nahezu in nichts nach. Zudem sind diese Systeme heutzutage auch noch bezahlbar. Wenn Du Dich für meine Instrumente interessierst, schaue hier mal nach.

Vorbilder

Oh, da gibt es so einige. Wie schon weiter oben erwähnt, war Jean-Michel Jarre eine Art von Initialzündung bei mir. Im Laufe der Zeit reihten sich aber wesentlich mehr große Musiker in meinen Fokus ein.

Als Erstes möchte ich da Klaus Schulze († 26.04.2022) nennen. Dieser geniale Mensch inspiriert mich immer wieder aufs Neue. Eigentlich wollte ich auch gerne einen Nachruf über diesen Künstler schreiben. Jedoch nach Kontaktaufnahme mit seinem Management, mit der Bitte im Rahmen des Nachrufs ein Foto von ihm veröffentlichen zu dürfen, scheiterte es allerdings an den hohen Lizenzgebühren. Sehr schade… aber für mich lebt er in seiner Musik weiter.

Ebenfalls erwähnen möchte ich Vangelis. Hinter Vangeliis verbirgt sich keine Band, sondern der geniale Musiker Evangelos Odysseus Papathanassiou († 17.05.2022). Durch viele Filmmusiken erlangte er Weltruhm, wie z. B. Die Eroberung eines Paradieses (Conquest of Paradise) oder Blade Runner. Ein Sound, der mich immer wieder inspiriert. Diesen typischen Blade Runner Sound habe ich in meinem Stück „A Tribute To Vangelis“ auf meinem Album Analogue Ambience verarbeitet. Hier (direktes Sprungziel) kannst Du gerne mal reinhören.

Aber auch Bands wie Pink Floyd inspirieren mich sehr. Hier möchte ich den Titel “Shine On You Crazy Diamond” aus dem Album “Wish You Were Here” erwähnen. Der episch langgezogene Gmoll-Akkord mit dem dazugehörenden Gitarrenriff sowie der Sound sind einzigartig. Der Mix zwischen Synthesizer und E-Gitarre ist mehr als genial.

Auch war ich eine zeitlang ein sehr großer Kraftwerk-Fan. Allerdings gibt es die Originalbesetzung (Florian Schneider † 21.04.2020, Karl Bartos, Ralf Hütter und Wolfgang Flür) dieser Gruppe seit etwa 1999 nicht mehr. Seit dieser Zeit wechselten die Musiker innerhalb der Gruppe und für mich war ein Original vergangen. Das einstige (geniale) Konzept dieser Gruppe verschwand nach der Trennung. Die heutige Formation ist, aus meiner Sicht, nichts anderes mehr als ein Aufguss vergangener Zeiten. Der Spirit von damals ist damit weg. Sehr schade…

Dies waren fünf meiner großen Vorbilder und diejenigen, die meine Musik prägen. Verbunden mit meinen eigenen Melodien und Harmonien entsteht genau die Musik, die ich mag und die mir vorschwebt umzusetzen. Und das Projekt „Unreal Reality“ bietet mir den entsprechenden Rahmen dafür. Ich würde mich sehr freuen, wenn auch Dir meine Musik gefällt.

Wünsche und Ziele

… als Freund der analogen Klänge, versuche ich immer, möglichst „sphärisch“ zu arbeiten. Mystische Fantasieklänge, welche einem Bilder in den Kopf zaubern, sind meine ausgesprochenen Favoriten. Klänge und Melodien, zu denen man seine eigene Fantasie spielen lassen kann oder in Gedanken selbst bunte Welten erschafft. Aus diesen Empfindungen heraus entstand mein Projekt gegen Ende der 80er Jahre und ich pflege es bis heute. Daher ist es auch sehr offen und lässt sich nicht wirklich in eine bestimmte Richtung stilisieren. Das ist auch so gewollt, denn ich möchte mich keinem Zwang oder Genre unterordnen. Ich male eben musikalische Bilder, mal so und mal so…

About my wishes: Nun ja… da ich in absehbarer Zeit in Rente gehe, wäre es toll, wenn ich einerseits die Kosten für dieses Projekt wieder einspielen könnte, und andererseits auch ein wenig übrig bleibt. Du kannst gerne dabei gerne helfen, siehe doch einfach mal hier nach. Oder gehe auf mein Spotify-Profil und streame. Das kostet Dich nichts, aber mir hilft es.


Das ist meine Herangehensweise an mein Projekt Unreal Reality.

Volker Jordan

Weiter viel Spaß auf diesen Seiten

Volker Jordan

Es wird immer weiter geh’n… Musik ist immer voll Ideen…

Zitat: Kraftwerk
Unreal Reality